Donnerstag, 27. November 2008

Yahoo in Japan vor Google

Yahoo hat 51 Prozent Marktanteil, Google liegt mit 39 Prozent auf Platz 2

Google hat bei der Internetsuche in Deutschland eine monopolartige Stellung. In Japan hingegen liegt Yahoo vorn. Das belegen aktuelle Zahlen der Marktforscher von ComScore.

ComScore zählte im September 2008 in Japan 5,9 Milliarden Suchanfragen, im Durchschnitt 96 pro Nutzer. Dabei liegt Yahoo mit 3 Milliarden Suchanfragen und einem Marktanteil von 51 Prozent an der Spitze, gefolgt von Google mit 2,3 Milliarden Suchanfragen und 39 Prozent Marktanteil. ComScore zählt dabei Suchanfragen im Allgemeinen, so dass in den Zahlen von Google auch Suchanfragen auf Youtube mitgezählt werden.

Hinter den beiden US-Anbietern folgen in Japan abgeschlagen Rakuten mit 2 Prozent Marktanteil, Microsoft mit 1,5 Prozent und NTT mit 1,4 Prozent.

Ein anderes Bild ergibt sich in den USA. Hier lag Google auch im Oktober 2008 mit einem Marktanteil von 63,1 Prozent deutlich vorn, gefolgt von Yahoo mit 20,5 Prozent. Microsoft mit 8,5 Prozent und Ask mit 4,2 Prozent. Insgesamt lag das Suchvolumen laut ComScore bei 12,6 Milliarden Anfragen. (ji)

Freitag, 21. November 2008

Google lässt Benutzer Suchergebnisse umsortieren

Google hat seine Websuche mit einer Funktion erweitert, die es Besuchern erlaubt, Ergebnislisten selber zu sortieren. Derzeit steht das SearchWiki[1] genannte Feature nur auf den amerikanischen[2] Google-Seiten bereit; ob und wann es nach Deutschland kommt, ist offen.

Um SearchWiki zu nutzen, muss der Surfer mit einem Google-Account angemeldet sein. Google präsentiert ihm dann hinter den Suchergebnissen zusätzliche Knöpfe. Mit "Promote" verschiebt er einen Treffer an die Spitze der Ergebnisliste, "Remove" löscht ihn aus den Ergebnissen. Mit "Comment" kann er zu jedem Treffer Notizen verfassen. Kennt der Benutzer einen Link, der ihm in der Ergebnisliste fehlt, so kann er ihn mit "Add a result" am Fuß der Seite ergänzen. Änderungen lassen sich jederzeit rückgängig machen.

SearchWiki verändert nur die Ergebnisse des jeweiligen Benutzers. Google präsentiert die getuneten Ergebnisse inklusive der Kommentare zukünftig immer, wenn der Benutzer dieselbe Suche startet. Der Besucher kann sich aber auch die Änderungen an den Suchergebnissen sowie die Kommentare der Nutzergemeinschaft ansehen, indem er einen Blick auf die öffentliche Kommentarseite wirft.

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.google.com/support/bin/answer.py?answer=115764
[2] http://www.google.com/intl/en/

Dienstag, 18. November 2008

Google Analytics misst Flash-Inhalte

Tracking-Code in ActionScript 3 als Open Source

Googles Web-Analyse-Dienst kann ab sofort auch Aktivitäten in Flash-Inhalten erfassen, ohne dass dazu große Anpassungen notwendig sind. Den entsprechenden Code in ActionScript 3 bietet Google als Open Source an.

Flash-Inhalte lassen sich über spezielle JavaScript-Aufrufe schon jetzt mit Google Analytics erfassen, doch das setzt Anpassungen der Flash-Inhalte voraus. Standards gibt es dafür nicht, so dass entsprechende Zahlen auch nur schwer vergleichbar sind.

Ab sofort bietet Google darüber hinaus einen Weg an, um die Nutzeraktivitäten in Flash ohne großen Aufwand zu erfassen. Dazu stellt Google ein Stück AS3-Code (ActionScript 3) zur Verfügung, der, eingebunden in die eigenen Flash-Inhalte, die Aktivitäten der Nutzer an Google übermittelt. So lässt sich mit Google Analytics nun beispielsweise messen, wie oft ein eingebettetes Video abgerufen wurde.

Video: Google Analytics für Flash

Google bietet Tracking-Bibliotheken für die Visual-Component in Flash sowie dessen AS3-Bibliothek und die Flex-Komponenten MXML und dessen AS3-Bibliothek an. Details zum Flash-Tracking stehen unter code.google.com zur Verfügung.

Um mit der Entwicklung im Web Schritt halten zu können, stellt Google den Tracking-Code zudem unter der Apache-2-Lizenz als Open Source zur Verfügung und hofft, dass andere sich an der Weiterentwicklung beteiligen. Der jetzt veröffentlichte Code sei eher als Anfang einer Entwicklung zu betrachten, so Google. (ji)

Dienstag, 11. November 2008

Agency.com Sues Rival iCrossing Over Employees and Client Poaching

A news from the Wall Street Journal reports that Agency.com has filed a lawsuit against iCrossing for poaching employees, illegally.

A lot of employees from iCrossing are named as defendants in the suit. Some of them are the CEO of iCrossing former Agency.com CEO Don Scales, Colin Turney, Marlin Jackson, and Lori Wilson.

It was approximately the same time when all the employees were hired in the year 2006, a few months after the CEO himself left.

The lawsuit deals with the fact that iCrossing raided the clients and staff members of Agency.com and is worth $19.5 million dollars.

The accusation specially falls on Martin Jackson, who is blamed that he helped iCrossing in getting assignments from Marriott/Ritz-Carlton while he was still working with Agency.com.

In its complaint, Agency.com claims "employee raiding" by Scales and iCrossing "led to the closing of Agency.com's Dallas office in November 2007, and decimated Agency.com's Chicago office."

The suit also deals with a settlement that was applied between the two companies in the month of July, 2006. According to the same, Scales agreed to refrain from soliciting the staff members and clients of Agency.com for a duration of 18 months.

But on the other hand, iCrossing says the defendants "extended offers of employment to at least a dozen Agency.com employees before the restriction against iCrossing soliciting or hiring Agency.com's employees had expired."

Google Ad Planner: new features, available to everyone

Since we launched Google Ad Planner a few months ago, you've suggested more ways we could help improve your media planning process. First, we're excited to announce that Ad Planner is now accessible to anyone with a Google account. Second, we've released a number of new features that we built based on your direct input.

Define your audience by keywords and geography
In response to your requests for more audience definition options, we've enhanced Google Ad Planner to support search queries and geo-targeting. For example, now you can find video game enthusiasts based on their likeliness to search for keywords such as "video games" or "video game codes." You can also drill-down to specific states or metros (region or cities in geographies outside the US).

Manage your site results
With three new site ranking methods, you can decide how you want your site results ranked and displayed. You can choose between sites most likely to attract your target audience, larger known sites to increase your campaign scale, or a balance between the two. By applying other site filters, you can narrow your search to only sites that accept ads, sites in specific categories like "Video Games," or sites that end with a particular domain suffix like ".edu."

(Click the image for a full-size version)

Analyze your media plan
With Google Ad Planner's new interactive bubble chart, you can compare sites in your media plan by demographics, frequency, traffic, and unique visitors. In the example below, the red bubble shows a site heavily skewed towards females under 35, which is inconsistent with other sites in the media plan. By discovering such outliers, you can easily refine your media plan targeting.

(Click the image for a full-size version)

International demographic data
We've expanded demographic audience data to include France, Germany, Italy, Spain, and the UK. We look forward to continuing to expand the number of countries Ad Planner covers.

Sign in today to see the latest improvements, maybe check out a training video or two, and let us know what you think.

Posted by Amanda Kelly, Inside AdWords crew

Spam-Studie: Große Umsätze trotz winziger Konversionsrate

Eine Gruppe von sieben Forschern der Universitäten Berkeley und San Diego (UCSD) hat in einer Studie (PDF) die Ökonomie des Spam-Business unter die Lupe genommen. Ihre Vorgehensweise ist einzigartig, dürfte aber für Diskussionen sorgen, denn die Wissenschaftler sind selbst unter die Spammer gegangen. Für ihre Untersuchung haben sie das Storm-Netzwerk infiltriert, ein Botnet, das zum massenweisen E-Mail-Versand verwendet wird, und selbst mehrere hundert Millionen Spam-Nachrichten versendet.

Dabei haben sie so genannte Proxy-Bots in das Netzwerk eingeschleust, das sind Server, die als Vermittlungsstelle zwischen den infizierten Rechnern und den Master Servern des Netzwerks dienen. So konnten sie nach eigenen Angaben einen kleinen Teil des Storm-Netzes unter ihre Kontrolle bringen, gut 75.000 Rechner. Über diese versendeten sie in mehreren Wellen rund 350 Millionen Spam-Nachrichten, die für einen selbst aufgesetzten Pseudo-Shop mit Potenzmittel warben.

Nach 26 Tagen kamen dabei nur 28 "Verkäufe" zustande – eine Konversionsrate von weniger als 0.00001 Prozent. Alles in allem hätten sie gerade mal einen Umsatz von 2,731.88 US-Dollar gemacht. Allerdings hätten sie auch nur einen kleinen Teil des Storm-Netzes unter ihrer Kontrolle. Unter der Annahme, dass ihre Untersuchungen repräsentativ sind, rechnen sie ihre Ergebnisse auf einen Umsatz von mehr als 3,5 Millionen US-Dollar im Jahr hoch, wenn sie das gesamte Netz verwendet hätten.

Die Untersuchung ist nicht die erste Studie, bei der das Storm-Netz infiltriert wurde. So war es Forschern der Universität Mannheim und des Instituts Eurécom in einer Arbeit über Ausforschen und Stören von Peer-to-Peer-Botnetzen bereits gelungen, den Sturm-Wurm zu analysieren, zu infiltrieren und schließlich empfindlich zu stören.
(aus CT)

Mittwoch, 5. November 2008

Google kündigt Werbepartnerschaft mit Yahoo

Aus für Google und Yahoos gemeinsame Werbepläne

Google hat die Zusammenabreit mit Yahoo auf dem Gebiet der Onlinewerbung beendet. Grund sind die Bedenken der Wettbewerbsbehörde, die die beide Partner nicht ausräumen konnten. Yahoo bedauert Googles Entscheidung, aufzugeben statt die Partnerschaft "vor Gericht zu verteidigen".

"Nach vier Monate langen Prüfungen und Diskussionen über mögliche Änderungen ist klar geworden, dass die Behörden und einige Werbetreibende weiterhin Bedenken gegen unsere Abmachung haben", schreibt Googles Justiziar David Drummond im Google-Blog. Weiterzumachen hieße nicht nur, eine langwierige gerichtliche Auseinandersetzung zu riskieren, sondern auch die "Beziehungen zu geschätzten Partnern" zu schädigen. "Das wäre nicht im langfristigen Interesse von Google oder unserer Nutzer. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Abkommen zu beenden."

Yahoo bedauerte die Entscheidung von Google. Man glaube weiterhin an die Vorteile einer solche Zusammenarbeit und sei "enttäuscht, dass Google sich entscheiden hat, die Zusammenarbeit lieber zu beenden als sie vor Gericht zu verteidigen".

Es hatte sich bereits abgezeichnet, dass die Wettbewerbshüter die im Juni 2008 angekündigte Werbepartnerschaft von Google und Yahoo trotz Überarbeitungen nicht genehmigen würde. Insider sagten deshalb bereits in der vergangenen Woche das Ende der Zusammenarbeit voraus. (wp)

Die Änderungen am AdWords Qualitäsfaktor

Genauere Berechnung des Qualitätsfaktors
In den kommenden Tage will Google Änderungen an der Berechnung der Anzeigenpositionen vornehmen. Dabei geht es wohl darum die Klickrate im Verhältnis zur Anzeigenposition einzubeziehen. Ich bin mir eigentlich sicher, dass dies heute schon geschieht. Alles andere wäre auch sehr seltsam. Vermutlich wird hier nur nachjustiert. Mal abwarten ob und welche Änderungen sich da ergeben.

Anzeigen über den Suchergebnissen
Google ändert den Weg wie festgelegt wird, welche Anzeigen über den Suchergebnissen angezeigt werden. Bisher wurde die Anzeige mit dem höchstem Anzeigenrang bei erreichen einer gewissen Qualitätsstufe über den Suchergebnissen angezeigt. Wenn diese nicht hoch genug war, war dort keine Anzeige zu finden. Zukünftig kann auch eine Anzeige die nicht den höchsten Anzeigenrang hat über den Suchergebnissen stehen. Dafür muss sie die entsprechende Qualitätsstufe erreichen, die für Anzeigen oberhalb der Suchergebnisse gefordert wird. Sie darf dann quasi andere Anzeigen mit einem besserem Anzeigenrang überholen, die nicht über die geforderte Qualitätsstufe verfügen um oberhalb der Suchergebnisse angezeigt zu werden.


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Improvements to Ads Quality

We're always working on improvements that will help us show the most relevant ads to our searchers, and we're excited to tell you that we'll soon introduce two changes designed to enhance how we calculate Quality Score and rank ads. The first change helps better evaluate the precise quality of your ad - regardless of its position on the page. The second change improves how we promote ads to positions above the search results. Let's take a look at both of these changes in more detail.

More precise Quality Score calculation
Clickthrough rate (CTR) is the most significant component of Quality Score because it directly indicates which ads are most relevant to our searchers. As you probably have observed, ads in high positions typically earn better CTR than those in low positions, because ads in high positions are more visible to searchers. To calculate the most accurate Quality Scores, it's important that the influence of ad position on CTR be taken into account and removed from the Quality Score.

In the coming days, we'll update the portion of the Quality Score algorithm that accounts for ad position. This will result in more accurate Quality Scores, ensure that ads compete fairly for position based on their quality and bid, and enable Google to show the most relevant ads to searchers by rewarding high-quality advertisers with better ad positions.

Higher quality ads above the search results
We're also improving the way we determine which ads show in the yellow region above the search results. These positions are particularly valuable to advertisers because they are prominently positioned on the page. Given their prominence, it's especially important that these ads be high quality; we therefore place extra emphasis on quality when determining which ads to show in this location.

To appear above the search results, ads must meet a certain quality threshold. In the past, if the ad with the highest Ad Rank did not meet the quality threshold, we may not have shown any ads above the search results. With this update, we'll allow an ad that meets the quality threshold to appear above the search results even if it has to jump over other ads to do so. For instance, suppose the ad in position 1 on the right side of the page doesn't have a high enough Quality Score to appear above the search results, but the ad in position 2 does. It's now possible for the number 2 ad to jump over the number 1 ad and appear above the search results. This change ensures that quality plays an even more important role in determining the ads that show in those prominent positions.

Keep in mind that these enhancements may cause changes to your ad position, spend, and performance. We're launching these updates soon so that you'll have enough time to review your accounts and prepare for your holiday season advertising. While we don't believe that any immediate changes are needed on your part, we encourage you, as always, to watch your key metrics and to make adjustments as appropriate.

...

We're pleased to let you know that the improvements to Ads Quality that we announced last week have recently launched. As we explained last week, these improvements better evaluate the precise quality of your ads and improve the way we determine which ads show in the yellow region above the search results.

We also wanted to emphasize that AdWords has always accounted for the influence of ad position on CTR and removed it from the Quality Score. This specific improvement updates this system to make it fresher and more accurate.

Again, while we don't believe that any immediate changes are needed on your part, we encourage you as always to watch your key metrics and to make adjustments as appropriate.
<-

by Barry Schwartz

What Google AdWords Really Changed Last Night

This morning I reported that the “fairer” AdWords quality score changes went live. In that post, I asked you to submit your questions, because I had scheduled a call with Google’s Nick Fox to answer some questions I had over this quality score change. The call is now over and I have some pretty transparent answers from Mr. Fox of Google.

Did you know that the way Google normalized the click-through rate data in the past was to test lower placed ads in higher ad positions? They did, but now they no longer do.

When I asked Nick Fox to give me details of what changed in the CTR normalize calculation, he told me it was two fold. The first was that they are now using fresher data. The second point kind of surprised me.

In the past, Google normalized the CTR calculation by placing a lower ranking ad in a higher ad position and showing that ad to a very small percentage of searchers. They would then gather data and use that data to figure out a what-if scenario, i.e. what-if this ad was in position X, what would be the click-through rate. Nick Fox told me, they never charged for clicks on ads they moved from their real position, and it was only presented to a very small subset of searchers.

Now, Google no longer puts the search ad in a ‘what-if’ ad spot. Instead, they use a statistical formula to normalize the CTR data based on the position of the ad, as to when it is shown to a searcher.

The next question was sent to me by a couple of readers. In short, they asked what was changed in the ad promotion algorithm, what specific attributes and what are the specific quality threshold. As I described earlier, ads no longer are dependent on the ad above it to make it to be promoted. They can by pass a higher ranking ad, that does not qualify to be promoted, and show up in the top paid listing. Nick Fox explained that with the promotion algorithm, CTR and quality is rated much higher than the bid price. In fact, quality is weighted much higher in the promotion algorithm than it is in the ad ranking algorithm. Nick told me that the ad ranking algorithm weighs bid and quality about evenly, while the promotion algorithm weighs quality more heavily then bid.

The next question was does this change only apply to search or also the content network. Nick confirmed that this only applies to search.

Then I received two questions outside of the scope of this specific quality score change, but Nick Fox was kind enough to answer them.

(1) Why would there be a price discrepancy between the exact same keywords, with the exact same landing page, when the URLs are different? Nick explained that often searchers click based on the URL, and they aren’t able to see the landing pages until after they click. Since CTR is a large part of quality, and since your URLs are different, that can play a role as to why the prices are different, assuming everything else is equal.

(2) Is historical CTR for a display URL calculated at the account level or system wide level? Nick Fox said it depends because Google gets as granular as possible. This was part of the real time quality score that will actually take into account the historical CTR of an ad, to the search query generated. If Google does not have that level of granularity, then they will move up to a higher level, such as account level or overall system wide level.

Hopefully that answered your questions

Macht mit beim ersten Google Webmaster Live-Chat auf Deutsch

Nach dem großen Erfolg der englischsprachigen Live-Chats wie "Tricks and Treats" freuen wir uns sehr, unseren ersten deutschen Live-Chat ankündigen zu können!

Der Chat ist für alle Webmaster gedacht, die sich für Googles Crawling, Indexierung und Ranking interessieren und wird circa eine halbe Stunde dauern. Wir haben eine kleine Präsentationsreihe vorbereitet und auch Zeit für eure Fragen eingeplant.
google webmaster chat

Über welche Marken spricht das Web 2.0?

Die Web-2.0-Agentur Ethority, der Bundesverband Digitale Wirtschaft und der Münchner Hightext Verlag wollten wissen, über welche Marken sich Konsumenten im Web besonders stark austauschen und haben dafür 1,1 Millionen Meinungsäußerungen analysiert.

Den meisten Buzz im deutschen Web 2.0 erzeugt Google, gefolgt von BMW und Audi. Das zeigt eine aktuelle Studie, die die Web-2.0-Agentur Ethority, der BVDW und der Münchner Hightext-Verlag initiierten. Im Zeitraum von August bis September 2008 untersuchte die Studie ca. 1.100.000 Meinungsäußerungen in Weblogs, Foren, Microblogging Diensten, Social Networks und auf Videoplattformen. Für die Buzz-Analyse wurden mithilfe der Ethority-eigenen Crawler- und Klassifizierungstechnologie Gridmaster authentische User-Äußerungen zu 500 Marken aus zehn verschiedenen Branchen erhoben. Dabei wurde die Quantität der Markennennungen auf den jeweiligen Plattformen gemessen und wie stark sich die jeweilige Markenkommunikation auf die Kommunikationskanäle der konsumentengenerierten Medien aufteilt.

Die Ergebnisse zeigen, dass Social Media ein zentraler Marktplatz für Markenempfehlungen ist. Dabei bilden Online-Foren das Epizentrum der Marken- und Produktempfehlung. Im Bezug auf die Quantität von Markennennungen sind Online-Foren der beliebteste Kommunikationskanal bei deutschen Internetnutzern. Diese große Menge der erfassten Äußerungen über alle Branchen hinweg, lassen auf ein überdurchschnittliches Markenbewusstsein in den konsumentengenerierten Medien schließen. Besonders intensiven Austausch über Marken führen im deutschsprachigen Internet die autoaffinen Internetnutzer. Keine andere Nutzergruppe präsentiert sich derart performativ.

Die vollständige Studie ist zum Preis von 500 Euro erhältlich beim HighText Verlag, München.

Die Top-Ten-Marken im deutschen Web 2.0

Rang Marke Buzz-Anteil gesamt
1 Google 3,4%
2 BMW 2,2%
3 Audi 1,7%
4 VW 1,7%
5 Ebay 1,6%
6 Samsung 1,3%
7 Opel 1,3%
8 Asus 1,3%
9 Mercedes 1,2%
10 Honda 1,2%

Quelle: Ethority, BVDW, Hightext Verlag, Stand: November 2008

Online-Werbung rettet Zeitschriftenmarkt

PriceWaterhouseCoopers hat es jüngst prognostiziert, jetzt legt der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger VDZ nach: Der Online-Werbemarkt wird auch in der aktuellen Finanzkrise weiter wachsen.

Der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger rechnet in diesem Jahr trotz Konjunktureintrübung und der Verunsicherung an den Kapitalmärkten mit weitgehend stabilen Erlösen sowie kräftigen Wachstumsimpulsen aus dem Online-Werbemarkt. Im vergangenen Jahr legte der Gesamtumsatz der Zeitschriftenverlage laut aktueller Herbstumfrage unter den Publikums- und Fachzeitschriften sowie der Konfessionellen Presse noch leicht um 1 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro zu. Für das laufende Jahr rechnet der VDZ mit einem leichten Rückgang der Erlöse auf rund 7,6 Mrd. Euro. §Die Zeitschriftenverlage können sich nicht gänzlich von der globalen Entwicklung abkoppeln, Bereinigungseffekte sind daher nicht auszuschließen“, erklärt VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner.

Positive Akzente erwarten die Verleger in diesem Jahr vor allem bei der Erschließung der Online-Geschäftsfelder. Laut Herbstumfrage erwarten – bezogen auf das Geschäftsfeld Online – 56 Prozent der Unternehmen, dass ihre Umsätze 2008 über denen des Vorjahres liegen. Bis zum Jahr 2011 rechnen alle Verlage im Online-Geschäft mit deutlichen Wachstumsimpulsen und einer Steigerung des Umsatzanteils von 5,4 (2007) auf 13 Prozent. Fürstner: "Diese Entwicklung zeigt, dass die Verlage die Herausforderungen der Digitalisierung mit großer Energie für ihre Geschäftsfelder nutzen und bestätigt darüber hinaus die hohe Attraktivität des redaktionellen Content im Nutzer- wie im Werbemarkt.“