Aus für Google und Yahoos gemeinsame Werbepläne
Google hat die Zusammenabreit mit Yahoo auf dem Gebiet der Onlinewerbung beendet. Grund sind die Bedenken der Wettbewerbsbehörde, die die beide Partner nicht ausräumen konnten. Yahoo bedauert Googles Entscheidung, aufzugeben statt die Partnerschaft "vor Gericht zu verteidigen".
"Nach vier Monate langen Prüfungen und Diskussionen über mögliche Änderungen ist klar geworden, dass die Behörden und einige Werbetreibende weiterhin Bedenken gegen unsere Abmachung haben", schreibt Googles Justiziar David Drummond im Google-Blog. Weiterzumachen hieße nicht nur, eine langwierige gerichtliche Auseinandersetzung zu riskieren, sondern auch die "Beziehungen zu geschätzten Partnern" zu schädigen. "Das wäre nicht im langfristigen Interesse von Google oder unserer Nutzer. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Abkommen zu beenden."
Yahoo bedauerte die Entscheidung von Google. Man glaube weiterhin an die Vorteile einer solche Zusammenarbeit und sei "enttäuscht, dass Google sich entscheiden hat, die Zusammenarbeit lieber zu beenden als sie vor Gericht zu verteidigen".
Es hatte sich bereits abgezeichnet, dass die Wettbewerbshüter die im Juni 2008 angekündigte Werbepartnerschaft von Google und Yahoo trotz Überarbeitungen nicht genehmigen würde. Insider sagten deshalb bereits in der vergangenen Woche das Ende der Zusammenarbeit voraus. (wp)