Mittwoch, 11. März 2009

Top 10 der Kategorienzuwächse nach Anzahl deutscher Unique Visitors Januar 2009 im Vergleich zu Januar 2008


KategorieGesamtzahl Unique Visitors (000)


Januar 2008Januar 2009Änderung in Prozent
Gesamtes Internet: Gesamtzahl der Benutzer 33,90437,64611%
Wetter4,2965,87537%
Multimedia17,50423,77036%
Soziale Netzwerke17,37823,56436%
Transportunternehmen3,6444,79332%
Unterhaltung22,40229,18930%
Instant Messengers15,54319,42125%
Portale24,84930,88224%
Dienstleistungen25,95632,17024%
News/Information17,09121,05623%
Glücksspiele6,2847,70223%

Top 10 der Zuwächse bei Websites Januar 2009 im Vergleich zu Januar 2008:


Gesamtzahl Unique Visitors (000)
WebsiteJanuar 2008Januar 2009Änderung in Prozent
Gesamtes Internet: Gesamtzahl der Benutzer 33,90437,64611%
Yasni.de3232,037530%
Facebook.com5563,143465%
Pennergame.de6971,793157%
Quoka Verlag1,1181,97777%
The Mozilla Organization4,2057,21972%
Deutsche Post AG Sites2,7524,03347%
Preisroboter.de1,1841,67441%
United Online, Inc2,2223,01836%
Gameforge Sites1,8052,44235%
ZDF Sites1,8242,34228%

Top 25 Websites nach Anzahl deutscher Unique Visitors Januar 2009 im Vergleich zu Januar 2008

Platzierung Januar 2009Platzierung Januar 2008WebsiteGesamtzahl Unique Visitors (000) Januar 2009
N/AN/AGesamtes Internet: Gesamtzahl der Benutzer 37,646
11Google Sites30,370
23Microsoft Sites21,939
310ProSiebenSat1 Sites20,147
42eBay19,614
55AOL LLC18,208
64United-Internet Sites17,837
78Arcandor AG17,500
86Wikimedia Foundation Sites16,782
99T-Online Sites16,629
1018Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck15,910
1112Yahoo!Sites13,854
127Otto Gruppe13,087
1313Amazon-Sites12,841
1421Axel Springer AG12,702
1532Hubert Burda Media12,588
1623RTL Group Sites12,508
1711Deutsche Telekom11,273
1815freenet AG9,924
1916Lycos Europe Sites9,442
2014Vodafone Group8,430
2120Fox Interactive Media8,144
2236The Mozilla Organization7,219
2322ARD Sites7,102
2428Sparkassen-Finanzgruppe5,851
2534Apple Inc.5,577


Als deutsche Unique Visitors zählt ComScore die Gesamtzahl der deutschen Internetnutzer ab 15 Jahre, die von zu Hause und der Arbeit aus online gehen.

Google Interest Based Ads: Rasterfahndung nach den Surfern

Google[1] hat heute eine neue Funktion namens Interest Based Ads angekündigt, mit der Werbetreibende Anzeigen schalten können, die auf die Interessen der Surfer zugeschnitten sind. Dazu wertet Google das Surfverhalten der Surfer im Google-Werbenetzwerk aus. Wer zum Beispiel "einen großen Teil seiner Online-Zeit damit verbringt, sich Auto-Videos auf YouTube und Autotest-Webseiten im Google-Content-Netzwerk anzusehen", wird "von dem neuen System als Autoliebhaber eingestuft", erklärt Google. Im Google-Netzwerk und auf Youtube muss ein solcher Nutzer davon ausgehen, in der Folge "vermehrt Kfz-bezogene Werbeanzeigen eingeblendet" zu bekommen.

Bis zum 8. April haben alle Teilnehmer von Googles Werbenetz, dem sogenannten Content-Netzwerk, die Gelegenheit, "ihre Datenschutzerklärungen anzupassen und ihre Nutzer darüber zu informieren, dass ihnen bei einem Besuch dieser Webseiten Interest Based Ads angezeigt werden könnten". Anfang April will Google dann den neuen Dienst mit einer "geringen" Zahl an Werbetreibenden testen. Bis zum Ende des Jahres will das Unternehmen allen Werbetreibenden die Möglichkeit geben können, Interest Based Ads über das AdWords-System zu schalten.

Google betont, sämtliche an Google gesendeten Informationen ohne persönliche Daten, etwa Namen oder Adressen, in anonymen Cookies zu speichern. Auch verzeichne man für die Interest Based Ads keinerlei sensible Kategorien wie etwa Gesundheit oder sexuelle Ausrichtung. Nichtsdestotrotz lässt sich aus den Profilen ein detailliertes Bild der Benutzer erstellen. So kann das System etwa detailliert festhalten, für welche Automarken und Reiseziele sich der Einzelne interessiert und ob er an einer Heiratsvermittlung Interesse zeigt.

Ein Bild von den Interessenskategorien kann sich jedermann auf einer eigens von Google eingerichteten Site machen[2]. Dort können Benutzer, die gegen das System keine Vorbehalte haben, genau die sie betreffenden Anzeigenkategorien vorgeben. Wer seine Privatsphäre schützen möchte und nicht will, dass Google Interessenskategorien speichert, kann diese Option dort auch deaktivieren.

Googles Content-Netzwerk ist riesig[3]. Von großen Websites, etwa Googles eigenen Diensten, bis zu kleinsten Homepages schalten tausende Site-Betreiber Googles AdWords-Werbung. Nach Selbstdarstellung von Google erreicht das Netz über 75 Prozent aller Internetnutzer in mehr als 20 Sprachen und mehr als 100 Ländern, in Deutschland sogar 89 Prozent.