Die Consultants der französischen Unternehmensberatung faberNovel haben einmal alle Faktoren zusammengetragen, die Google zu einem nach wie vor hochprofitablen Konzern machen. In der jetzt in Paris veröffentlichten Studie 'Everything you always wanted to know about Google...But were afraid to ask' werden zudem Googles Aktivitäten im Online-, Gesamtwerbe- und Mobilmarkt beschrieben sowie Vergleiche zu Mitbewerbern von Facebook bis Microsoft gezogen. Wer sich als bestehende Firma oder als Start-up vom Erfolgsrezept etwas abschauen möchte, sollte folgende Punkte aufs eigene Wirtschaften übertragen:
Skalierbarkeit
Netzwerkeffekte
Data Mining
Offenheit
Co-Kreation
Geschäftsmodell
Sechs Faktoren machen den Konzern erfolgreich, so die Studie von faberNovel.
(Bild: faberNovel)
Für die Skalierbarkeit ist es wichtig, bei möglichst geringen Kosten wachsen zu können. Die Infrastruktur der Firma muss angewandt sein, das heißt: Ihre Größe muss schnell anpassbar sein. Auch beim Business Modell sollen möglichst viele Nutzer angesprochen werden, um die Monetarisierung zu starten oder verbessern.
Bei den von den Beratern identifizierten Netzwerkeffekten ist die Anzahl der Nutzer entscheidend für den Wert der Dienstleistung. Eine kritische Masse muss her, um Mitbewerber durch eine Barriere des Marktzugangs außen vor zu lassen.
Ohne Data Mining gibt es nach Überzeugung von faberNovel keinen Erfolg. Die Werkzeuge, um Nutzerdaten im Web zu analysieren sind wichtig für eine Monetarisierung - Stichwort 'Tracking'.
Die vierte Säule in Googles Erfolgsmodell ist Offenheit. Freier Zugang zu Content und weiteren Services halten die Studienautoren für eine wichtige Stütze eines funktionierenden Business.
Mit Co-Kreation umschreiben die Consultants die Einbindung nicht-traditioneller Akteure für die Wertschöpfungskette. Dazu zählen Nutzer, Contentproduzenten und externe Entwickler. Wer ihnen Tools zur Verfügung stellt, könne so neue Märkte erschließen und die angebotene Dienste bereichern.
Unter dem Punkt Geschäftsmodell wird das Axiom verstanden, Werbung nicht als Markt, sondern als ein Business Modell zu verstehen. Alles, was Advertising und Werbungtreibende anzieht, ist nach dem Modell Google ein Ziel.
Auch bei Google wird bis 2010 weniger Geld verdient.
Bei aller Euphorie und Sympathie für das Modell Google gibt es jetzt erste Analystenwarnungen. Eric Savitz schreibt im Barron's Blog , dass Googles Erlöse und die Gewinne je Aktie sinken werden. Er zitiert als Quelle den Analysten Trip Chowdhry , der für Global Equities Research errechnete, dass die Erlöse in diesem Jahr 15,71 Milliarden Dollar betragen werden, im kommenden Jahr aber nur noch 15,23 Milliarden Dollar erreichen, um 2010 auf 14,57 Milliarden Dollar abzusinken.
Analyst Chowdhry wird auf Barron's auch mit einer Warnung zitiert, die den SEM-Markt betrifft. nicht näher bezeichnete Quellen hätten ihm verraten, dass die Anzahl der verkauften Keywords um zwei bis fünf Prozent gesunken sei, die Gebote auf manche Suchworte gar um bis zu 20 Prozent. Trotz der Umschichtung von Werbebudgets hin zu Online würden die derzeitigen negativen volkswirtschaftlichen Effekte diese Zugewinne zunichte machen.
…But were afraid to ask. This is the title of this very interesting 34-slide presentation on Google prepared by FaberNovel, a french consulting firm. It is hard to realize the real nature of this just 10 years old giant given the number of services it has continuously released, updated (and sometimes shut down) or acquired.
This presentation gives a great overview of the company’s overall strategy and the reasons it has become what it is today.
It addresses some key questions about the company’s future, presented in the slide above: how Google won’t be affected by the crisis (not so sure about that if you consider their own stock update: the WSJ has a good article about the upcoming downturn), its relation with Microsoft and its advantages on Facebook, its footprint in the infrastructure and mobile world…
There is an interesting slide about how Google buys traffic through key partnership deals with software or hardware companies (slide 14) Many tend to think Google has free traffic or zero marketing costs which is a wrong assumption since it affects directly its P&L
For regular readers, most of this information will not be a surprise. But it is well organized and structured and gives some good prospective. I just wished the presentation was focusing a little more on the Giant’s weaknesses. A TechCrunch France reader funnily commented that, only the absence of electricty could stop them. What we do know on the web is that giants do not stay strong forever. The question is when will the wind change direction for Google?

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