Mittwoch, 10. September 2008

US-Werbungtreibende misstrauen dem Google-Yahoo-Deal

Die Association of National Advertisers (ANA) beschwert sich beim US-Justizministerium über die von Google und Yahoo geplante Kooperation bei der Onlinewerbung. Die werbungtreibenden Unternehmen befürchten ein Quasimonopol - und damit Verzerrung des Wettbewerbs und hohe Preise für SEM und Onlinewerbung. Hierzulande beobachten Werbungtreibende die Marktlage ebenfalls sehr genau.

Große Werbe-Spender befürchten Monopol

Die ANA Relation Browser, deren Mitglieder große Konzerne wie Procter & Gamble zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser oder General Motors Relation Browser große Summen in Onlinewerbung und Suchmaschinenmarketing investieren, fühlt sich offensichtlich durch die von Google zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser und Yahoo zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser geplante Werbe-Zusammenarbeit bedroht. Deshalb versuchen die Werbekunden nun via Washington, die für Herbst geplante Kooperation der beiden Firmen zu verhindern.

Gegenüber dem Wall Street Journal äußerte sich ANA-Chef Bob Liodice zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser Bob Liodice auf Xing nachschlagen eindeutig. Der Google-Yahoo-Deal sei "insgesamt negativ" für die Werbungtreibenden, so Liodice. Bei der im Juni zwischen Google und Yahoo vereinbarten Zusammenarbeit würde das Yahoo mit Anzeigen von Google beliefert. Liodice fürchtet hohe SEM-Preise als Folge der Kooperation. Zusammengerechnet verfügen Google und Yahoo über 90 Prozent Marktanteil beim Suchmaschinenmarketing.

Hierzulande sind Werbungtreibende ebenfalls für das Thema sensibilisiert, etwa die Organisation Werbungtreibende im Markenverband OWM Relation Browser. "Wir beobachten die Entwicklung im Onlinewerbebereich sehr genau. Auch die World Federation of Advertisers Relation Browser beobachtet die Entwicklungen. Denn die Werbungtreibenden wollen keine Konzentrationsprozesse, die die Interessen der werbungtreibenden Wirtschaft beschneiden", so OWM-Sprecher Joachim Schütz